Risikofaktoren

Risikofaktor: Alter

Das Alter ist einer der wichtigsten Risikofaktoren: Über 80 Prozent aller Männer, bei denen ein Prostatakarzinom diagnostiziert wird, sind älter als 60 Jahre. Die Wahrscheinlichkeit, an Prostatakrebs zu erkranken, steigt zwischen dem 50. und 85. Lebensjahr bis auf das 40-fache an.

Risikofaktor: Genetische Veranlagung

Prostatakrebs ist zumindest teilweise auf eine genetische Veranlagung zurückzuführen. So hat ein Mann, dessen Vater oder Bruder Prostatakrebs haben, ein zweifach höheres Risiko gegenüber der übrigen männlichen Bevölkerung, selbst auch an Prostatakrebs zu erkranken. Je mehr nahe Verwandte und je jünger diese erkrankt sind, desto höher das Risiko.

Risikofaktor: Ernährung, Lifestyle

Mediterrane und asiatische Kost helfen offensichtlich beim Vorbeugen. Bestes Beispiel sind die Chinesen: Leben sie in China, erkranken nur 0,8 von 100'000 Männern. Übersiedeln sie in die USA, steigt die Rate um das 25fache. Und in der nächsten Generation ist die Häufigkeit der Prostatakrebs-Erkrankung gleich hoch wie bei Amerikanern: 73 Fälle pro 100'000 Männer. Hoher Konsum von rotem Fleisch und Übergewicht gehören zu den Risikofaktoren. Regelmässige sportliche Aktivität senkt dagegen das Prostatakrebsrisiko, wohingegen Raucher ein minim höheres Risiko haben. Beobachten lässt sich zudem, dass es in verschiedenen Regionen der Welt ein deutliches Nord-Süd-Gefälle gibt. Je nördlicher desto mehr, je südlicher desto weniger Prostatakrebsfälle. Man spekuliert, dass die Sonneneinstrahlung – und damit die Bildung von Vitamin D im Körper – einen positiven Effekt auf das Erkrankungsrisiko haben könnte.

 

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